Citizen Science

Hummel-Challenge 2022 – Mit dem Smartphone auf Entdeckungstour

Finde vom 10.7. bis 28.8.22 so viele Hummeln wie möglich und bestimme sie mit der App „ObsIdentify"

Das Ziel: So viele verschiedene Hummeln auf so vielen verschiedenen Pflanzen wie möglich fotografieren.

Challenge-Zeitraum: 10. Juli bis 28. August 2022

Wer? Jede*r kann mitmachen!

Wie? Die kostenlose Bestimmungs-App „ObsIdentify“ herunterladen, Konto erstellen, Challenge finden, Fotos von Hummeln machen und hochladen. Die App verrät dir, um welche Art es sich handelt. Wie viele Menschen mitmachen, wie viele Arten bereits identifiziert wurden und welchen Platz du in der Rangliste hast, kannst du in der App direkt einsehen. Alternativ können die Hummel-Fotos auch über die Website Observation.org hochgeladen werden. Die App ist im Apple App Store und im Google Play Store verfügbar.

Anleitung downloaden

Hummeln zählen zu den wichtigsten Bestäubergruppen sowohl für die Landwirtschaft, und damit für viele unserer Lebensmittel, als auch für viele Wildpflanzen. Sie sorgen unter anderem dafür, dass wir schöne und auch große Äpfel, Kirschen, Tomaten und Erdbeeren genießen können. Im Sommer kann man die Hummeln sowohl in den heimischen Gärten als auch bei einem Spaziergang in der Natur beobachten. Durch das Fotografieren der Insekten kann jede*r etwas zu dem Wissen über ihre Verbreitung beitragen.

Wo kann man Hummeln am besten beobachten?

  • Blüten sind für Hummeln wichtig! Hier sammeln sie Pollen und trinken Nektar. Dafür halten sie kurz still und man kann sie am besten fotografieren. Du triffst sie besonders häufig an blauen und lilafarbenen Blüten, wie beispielsweise von Taubnesseln, Disteln oder Klee, an.
  • Suche während eines Spaziergangs nach vielen verschiedenen Blüten, so erhöhst du die Wahrscheinlichkeit auch viele verschiedene Hummelarten zu finden. Manchmal lohnt es sich, einen Moment an einem Ort mit vielen Blüten zu verweilen, um herauszufinden, was dort alles vorbeifliegt.
  • Hummeln haben unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum. Es lohnt sich daher auch, in unterschiedlichen Landschaften nach Hummeln zu suchen. Zum Beispiel im Siedlungsbereich, an Feld- bzw. Waldrändern.

Alle gegen alle – aber gemeinsam sind wir stark!

Challenges dieser Art haben in der Vergangenheit den Erfolg bereits belegt. Unter vielen tausend Meldungen konnten, unter anderem, auch sogenannte Erstnachweise von Arten außerhalb ihres bisher bekannten Verbreitungsgebiets erbracht werden. Darüber hinaus beobachten Wissenschaftler*innen seit einigen Jahren die Effekte des Klimawandels auf die hier lebenden Arten. Durch eine hohe Anzahl an Beobachtungen können Veränderungen in Verbreitungsgebieten nachvollzogen werden und damit einen wichtigen Beitrag für die wissenschaftliche Forschung leisten.

(c) Foto: Frank Sommerlandt

Zur Pressemitteilung

Bioblitz 2022

Mit der Bestimmungs-App ObsIdentify lassen sich Naturbeobachtungen ganz einfach mit dem Smartphone bestimmen und melden. (© LWL/Steinweg)

Naturbegeisterte aufgepasst: Machen Sie mit beim Bioblitz 2022!

Was? Ein Bioblitz ist eine Aktion, bei der auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden sollen - egal ob Einzeller, Pilz, Pflanze oder Tier. Naturbegeisterte in ganz Deutschland sind eingeladen, beim „Bioblitz 2022“ ihren Landkreisen oder kreisfreien Städten zu möglichst langen Artenlisten zu verhelfen.

Wie? Dies geschieht, indem Sie das ganze Jahr 2022 über so viele Naturbeobachtungen wie möglich melden – per Smartphone über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org.

Wer? Jede*r! Laien, Expert*innen, Familien, Schulklassen...

Warum? Man kann nur schützen was man kennt! Die Ergebnisse des Bioblitzes 2022 werden dem Naturschutz, beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten oder auch für die Naturschutzarbeit vor Ort aber auch der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt und fließen in internationale Auswertungen ein.

Wer steckt dahinter? Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ruft zusammen mit vielen regionalen Partnern und der Naturbeobachtungsplattform Observation.org zum Bioblitz 2022 auf. Partner für die kreisfreie Stadt Braunschweig sind das Staatliche Naturhistorische Museum, Braunschweig, die Gesellschaft für Naturkunde e.V. (GfN) und das Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften am Thünen-Institut für Biodiversität.


Anleitung: Nutzung der App obsIdentify und obsMaps