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Ergebnisse 2026

Auch im Frühling 2026 riefen das Thünen-Institut und der BUND Bayern gemeinsam wieder dazu auf, Hummeln bundesweit über die kostenlose Bestimmungs-App ObsIdentify (Observation.org) zu melden. Zwischen dem 20. März und dem 9. April 2026 sollten möglichst viele verschiedene Hummeln auf unterschiedlichen Pflanzen fotografiert werden.

Die häufigsten Arten/Artkomplexe

Die drei am häufigsten erfassten Arten/Artkomplexe der Frühlings-Hummel-Challenge 2026 sind:

  • Erdhummel-Komplex (Bombus terrestris/lucorum/magnus/cryptarum):  7.022 Erfassungen
  • Wiesenhummel (Bombus pratorum):  2.550 Erfassungen
  • Ackerhummel (Bombus pascuorum):  2.480 Erfassungen

Rund 5.200 Interessierte haben im Frühling 2026 bei der Hummel-Challenge etwa 16.500 Beobachtungen gemeldet. Bundesweit wurden bisher Hummeln aus 19 Arten/Artkomplexen erfasst. (Stand April 2026, durch fortlaufende Validierung der KI-Bestimmung kann es zu nachträglichen Änderungen kommen.)

Meldungen bundesweit

Die Karte zeigt die bundesweiten Meldungen der Hummel-Challenge aus dem Frühjahr 2026. Im Frühling stammen etwa 16,5 Prozent der Meldungen aus Agrarlandschaften.

Seltene Funde

Unter den Meldungen der Frühlings-Hummel-Challenge gab es auch einige seltene Hummelarten. Im Norden Deutschlands wurde die Mooshummel (Bombus muscorum) gemeldet, eine Art, die als stark gefährdet gilt. Im Westen wurde die Grashummel (Bombus ruderarius) und im Süden die Veränderliche Hummel (Bombus humilis) entdeckt.

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