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Standorte der Nisthilfen-Paare

Die Standorte der Nisthilfen-Paare liegen entweder innerhalb von 3x3 km großen Flächen, die wir vorab festgelegt haben, oder sie werden von Ihnen individuell vorgeschlagen.

  • Nur in den von uns vorausgewählten Flächen können wir Ihnen eine MonViA-Nisthilfe kostenfrei zur Verfügung stellen. Ideal ist es, wenn in einer 3x3 km großen Fläche sechs Nisthilfen-Paare betreut werden. Sie können sich deshalb gerne zu einer Gruppe zusammenschließen und sich gemeinsam anmelden. Dies ist aber kein Muss. Bei Interesse, mitzumachen, schreiben Sie uns bitte Ihren Wohnort und folgen Sie dann der Anleitung für eine Nisthilfe-Patenschaft. Eine Karte, auf der Sie die vorausgewählten Flächen einsehen können, finden Sie unten auf dieser Seite zum Download.
  • Auch auf von Ihnen individuell vorgeschlagenen Standorten erhobene Daten fließen in die Auswertung ein - jede Nisthilfe zählt. Wenn Sie z.B. auf Ihren Betriebsflächen oder in der für Sie gut zu erreichenden Umgebung ein Nisthilfen-Paar aufstellen möchten, dann schreiben Sie uns bitte per mail an nisthilfe@thuenen.de Ihren Standortvorschlag. Was es bei der Standort-Auswahl zu beachten gibt, finden Sie in der Anleitung für eine Nisthilfe-Patenschaft. Wir prüfen, ob er für die Datenerhebung geeignet ist und gemeinsam legen wir einen finalen Standort fest. Die beiden MonViA-Nisthilfen können Sie anschließend hier erwerben.

Ist der Standort für die Nisthilfe geeignet?

Wenn Sie als Nisthilfen-Pat*in aktiv werden wollen, stellen Sie vorab sicher, dass der ausgewählte Standort für das Aufstellen der Nisthilfen geeignet ist. Das heißt: Machen Sie sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut und finden Sie heraus, ob Betretens- oder Befahrensgenehmigungen eingeholt werden müssen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es sich um ein Landschaftsschutzgebiet handelt.

Die Regelungen und Zuständigkeiten unterscheiden sich regional stark. Als erste Anlaufstelle empfehlen wir die jeweils zuständigen unteren Naturschutzbehörden oder Schutzgebietsverwaltungen. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie dazu Fragen haben.

Eine Karte mit den vorausgewählten Flächen finden Sie hier:

1. Laden Sie die Datei "sample_area_2022.kml" herunter. Achten Sie dabei darauf, dass Sie diese nicht öffnen, sondern direkt an dem dafür auf Ihrem Rechner vorgesehenen Ort speichern. Bei den Optionen also auf "Speichern unter" und nicht auch "Öffnen" klicken.

2. Starten Sie Google Earth und klicken auf "Projekte" (ggf. finden Sie diese, wenn Sie auf die drei Striche oben links klicken).

3. Klicken Sie auf "Neues Projekt" und im Folgenden auf "KML-Datei vom Computer importieren". Nun sollten die Flächen auf der Hintergrundkarte angezeigt werden.

Hintergrund

Langfristig soll das Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften bestehende Ansätze zur systematischen Datenerfassung zum Zustand der Biodiversität in Europa ergänzen. Damit unsere Daten bestmöglich mit denen anderer Ansätze vergleichbar sind, möchten wir vorrangig Daten an Standorten des sogenannten LUCAS-Grid erheben (Land Use and Coverage Area frame Survey).

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