Das Verbundvorhaben MonViA

Im Verbundvorhaben MonViA entwickeln Forschende Methodenstandards, mit denen langfristig und bundesweit einheitlich die Bestandsentwicklung einer Vielzahl von Organsimen in landwirtschaftlich geprägten Landschaften beobachtet werden sollen. Das Verbundvorhaben befindet sich derzeit in der fünfjährigen Pilotphase 2019-2023.

Die übergeordneten Fragestellungen sind:

  • Welchen Einfluss haben die landwirtschaftliche Produktion, der Landnutzungs- und Agrarstrukturwandel auf die biologische Vielfalt in offenen Agrarlandschaften?
  • Welchen Einfluss hat - im Gegenzug - die Veränderung der biologischen Vielfalt auf die Leistungsfähigkeit und Stabilität der landwirtschaftlichen Produktionssysteme?
  • Wie wirken agrar- und umweltpolitische Maßnahmen auf die biologische Vielfalt?

An der Erarbeitung von MonViA sind insgesamt 14 Fachinstitute des Thünen-Instituts und des Julius Kühn-Instituts sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beteiligt. Die Gesamtkoordination liegt beim Thünen-Institut für Biodiversität. MonViA wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2019-2023).