Systematische Erfassung von Hummeln in der Agrarlandschaft

Eine Kartiererin erfasst alle Hummeln entlang eines Blühstreifen-Transekts. (© Frank Sommerlandt)

Hummeln und ihre Bestandsentwicklung erfassen Forschende systematisch, indem sie regelmäßig festgelegte Routen (Transekte) begehen. Diese häufig eingesetzte Methode können sich auch Laien aneignen und so Daten für eine wissenschaftliche Auswertung erheben. Der Grad der Erfassung richtet sich nach der Erfahrung des Kartierenden: Einsteiger beginnen damit, die Anzahl vorgefundener Hummeln zu notieren, ohne die Arten zu unterscheiden. Mit ein bisschen Übung können Kartierende bald erste Arten identifizieren (siehe Übersicht „Die sieben häufigsten Hummelarten in Deutschland“). Wen der Ehrgeiz dann erst einmal packt, der wird sich schnell einen Überblick über die meisten Hummelarten und deren Unterscheidungsmerkmale verschaffen. Im Laufe der Zeit wächst dadurch die Bestimmungstiefe und Zuverlässigkeit der Daten, was in der statistischen Auswertung berücksichtigt wird.

Wer Interesse hat, ab 2022 am Hummel-Monitoring mitzumachen, kann sich gerne schon jetzt an das Wildbienen-Team unter hummeln@thuenen.de wenden. Bei fachlichen Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Dr. Frank Sommerlandt (frank.sommerlandt@thuenen.de).

Im Rahmen des Hummel-Monitorings bieten wir Kurse zur Bestimmung von Hummeln in Agrarlandschaften an.