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Nisthilfe-Patenschaft

Werden Sie Teil eines umfangreichen Forschungsvorhabens! Mit einer Nisthilfe-Patenschaft unterstützen Sie die Methodenentwicklung für ein neuartiges, langfristig und bundesweit umzusetzendes Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften.

Mitmachen: Übernehmen Sie eine Nisthilfe-Patenschaft

  • Was: 12 Nisthilfen an 6 Standorten
  • Wo: eine Untersuchungsfläche in Ihrer Nähe
  • Wie lange: mind. 2 Jahre
  • Wer: Jede*r kann mitmachen

Wenn Sie eine Nisthilfe-Patenschaft übernehmen, betreuen Sie in der Agrarlandschaft stehende MonViA-Nisthilfen. Eine Erfassungsperiode dauert zwei Jahre. Im dritten Jahr beginnt der Erfassungszyklus von vorne. Was im ersten und zweiten Jahr zu tun ist, erklären wir Ihnen im Folgenden. Sie brauchen für Ihre Arbeit keine Artenkenntnis, können diese aber z. B. durch Teilnahme an unseren Bestimmungskursen aufbauen. Bei Fragen melden Sie sich gerne unter nisthilfe@thuenen.de.
    
Die Standorte für die Nisthilfen auf bundesweit verteilten Untersuchungsflächen werden von uns vergeben. Bei der Anmeldung können Sie eine Fläche angeben, auf der Sie die Nisthilfen betreuen möchten. Hier erhalten Sie einen Überblick über die möglichen Untersuchungsflächen in Ihrer Nähe.

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Anmeldung

Lesen Sie den untenstehenden Ablauf und die Anleitung bitte sorgfältig durch, bevor Sie sich anmelden.

Achtung: Die Anmeldephase für die  Nisthilfe-Patenschaft 2023 ist beendet. Sie können sich für eine Nisthilfe-Patenschaft 2024 unverbindlich voranmelden.

Anmeldung Nisthilfe-Patenschaft

Es besteht unabhängig vom Anmeldeschluss die Möglichkeit, auf eigene Kosten eine Nisthilfe-Patenschaft auf selbst gewählten Standorten in der Agrarlandschaft zu übernehmen. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Anleitung.
    
Aufstellen der Nisthilfen:

Auf Ihrer Untersuchungsfläche legen wir 6 Standorte für die Nisthilfen fest. An jedem Standort stehen zwei Nisthilfen. Die ersten sechs Nisthilfen stellen Sie zwischen Februar und Anfang März auf. Das zweite Nisthilfen-Set für Arten, die erst später im Jahr fliegen, senden wir Ihnen in den darauffolgenden Monaten zu. Diese stellen Sie bitte direkt neben den ersten 6 Nisthilfen auf. Sobald die 12 Nisthilfen stehen, dürfen Sie nicht mehr an einen anderen Ort verschoben werden.
    
    
Fotodokumentation:

Im ersten Jahr dokumentieren Sie einmal monatlich von April bis September die Besiedlung in Ihren Nisthilfen. Schrauben Sie dazu die Nisthilfe auf und fotografieren jedes einzelne der 25 Brettchen von oben (unbedingt auch die leeren). Achten Sie dabei darauf, dass die Nummer auf dem Brettchen gut sichtbar ist. Die Fotos sollten immer in den letzten 10 Tagen eines Monats gemacht werden. Die Fotos übermitteln Sie postalisch auf dem USB-Stick monatlich an das Thünen-Institut. Selbstverständlich können Sie Ihre Fotos auch für eigene Zwecke verwenden.
    
    
Ausflugaufsatz:

Im Winter bringen Sie an den Nisthilfen eine Ausflugausatz an. Sie erlaubt es den Sechsbeinern, die sich in Ihren Nisthilfen entwickelt haben, diese im nächsten Frühjahr zu verlassen. Gleichzeitig verhindert sie eine Neubesiedlung. Im folgenden Spätsommer sind alle Tiere geschlüpft.
        
    
    
Entnahme der Umwelt-DNA:

Im Spätsommer des zweiten Jahres nachdem alle Individuen Ihre Nisthilfen verlassen haben, entnehmen Sie die verbliebenen organischen Reste (Reste des Nistmaterials und des für die Larven eingetragenen Futtervorrats, Kot etc.). Dafür stellen wir Ihnen ein DNA-Kit mit Anleitung zur Probenentnahme zur Verfügung. Anschließend schicken Sie die Proben für die Laboranalyse zurück.
        
    
Alle Details zur Nisthilfe-Patenschaft finden Sie in der Anleitung sowie in den Informationen zu den Nisthilfe-Standorten.

 

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